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Warum Hagar ihr Baby beschneiden lässt und nicht versteht, daß sich Deutsche da einmischen

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Jesus – aus historischer Sicht

Jesus von Nazaret war vermutlich der Sohn des jüdischen Zimmermanns Josef und dessen Frau Maria (Maryam). Er übte das Handwerk seines Vaters vielleicht auch selbst aus. Da Jesus bzw. Jeschua von seinen Anhängern „Rabbi“ genannt wurde, ist davon auszugehen, dass er eine jüdisch-theologische Ausbildung absolviert hatte. Geboren wurde er sehr wahrscheinlich 4-7 Jahre vor unserer Zeitrechnung.

Als Jesus 30 Jahre alt war, kam nach den Zeugnissen des Neuen Testaments (NT) der Geist Gottes auf ihn – während einer Taufe im Jordan durch Johannes den Täufer. Er zog drei Jahre lang als Bußprediger durch Galiläa (Palästina) und verkündete das kommende Reich Gottes. Bekannt wurde er auch durch Wunderheilungen und Dämonen-Austreibungen (Exorzismen). Er kümmerte sich nicht sonderlich um die Regeln und Vorschriften seiner angestammten jüdischen Religion, sondern überbrachte die Frohe Botschaft (Evangelium) vom Abba, dem liebevollen, sündenvergebenden Gott-Vater. Seine ethische Lehre fasste er zusammen in dem Satz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Konkrete, unbedingt einzuhaltende Gebote, Verbote oder Lebensregeln lehrte er jedoch nicht.

Von seinen Anhängern wurde Jesus als „Messias“, griechisch: Christos („der Gesalbte“) bezeichnet. Der Titel steht für den von Gott eingesetzten König, den die Juden als den Herrscher über ein zukünftiges Gottesreich erwarteten und zum Teil noch heute erwarten.

Von der römischen Besatzungsmacht wurde Jesus ca. 30-34 n.Chr. (bzw. nach unserer Zeitrechnung) als angeblicher politischer Aufrührer durch Kreuzigung hingerichtet. Nach dem NT geschah dies aufgrund von Intrigen durch eine feindselige jüdische Priesterschaft, die ihm unterstellte, er habe sich zum „König der Juden“ ausrufen lassen. Er strebte jedoch keine weltliche Macht an, sondern betonte im Gegenteil: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“

Mit der Hinrichtung Jesu war seine Gemeinschaft, die mindestens Hunderte, vielleicht sogar Tausende von Anhängern zählte, völlig zum Erliegen gekommen. Erst durch ein erschütterndes Wunder-Ereignis kurz danach, das als „Auferstehung von den Toten“ in die christliche Geschichte einging, festigte sich der Glaube seiner Anhänger wieder und führte zur missionarischen Ausbreitung seiner Bewegung, des späteren Christentums. Jesus war offenbar Hunderten seiner Anhänger auf zwei größeren Versammlungen und in mehreren Einzelbegegnungen erneut in Fleisch und Blut erschienen. Jesu Wiederauferstehung ist das zentrale Gründungsereignis des Christentums und wird als Ostern gefeiert. Ostern ist daher – theologisch gesehen – das wichtigste christliche Fest. Der Glaube an Jesus, den Christus und Sohn Gottes, ist seitdem für seine Anhänger die wichtigste Voraussetzung für die persönliche Überwindung des Todes und die ewige Gemeinschaft mit Gott.

Es gibt keine zeitgenössischen schriftlichen Quellen über Jesus, nicht einmal gesicherte Erwähnungen seines Namens. Über Jesu Leben bis zu seinem 30. Lebensjahr ist fast nichts bekannt. Alles, was wir historisch über ihn wissen, entstammt den vier Evangelien (die ersten vier Bücher des NT). Sie wurden Jahrzehnte nach seinem Tod auf der Grundlage mündlicher Überlieferungen aufgezeichnet (ca. 70-130 n.Chr.).

( Stephan Surya Nagel )